Artikel-Schlagworte: „High School Argentinien“

Elli vor den Iguazú-Wasserfällen

Unsere Schülerinnen und Schüler sind seit ein paar Tagen in ihren jeweiligen Gastländern und haben schon eine Menge erlebt. Elisabeth hat den ersten Ausflug mit unserem Partner hinter sich und war völlig begeistert. Sie hat neben einem einheimischen Indianerstamm im Urwald, die Iguazú-Wasserfälle in Brasilien und den dazugehörigen Nationalpark gesehen. Sie hatte zu Anfang Probleme mit der Sprache und der argentinischen Kultur, doch mittlerweile hat sie sich gut eingelebt und ist glücklich mit ihrer Gastfamilie und ihrer Schule. Elli hat schon viele nationale Köstlichkeiten probiert, wie z.B. Empanadas oder Dolce de Leche. Zum Frühstück isst sie am liebsten Brot mit Dulche de Leche (das ist eine Milchkonfitüre) und eine Tasse Mate-Tee. Ihre Gasteltern hatten den Mate-Tee am anfang immer sehr stark gezuckert, weil sie dachten Elli mag den starken Geschmack nicht. Aber es hat sich rausgestellt, dass sie ihren Tee am liebsten ungezuckert trinkt.

Jonas und Florentina haben sich entschieden ihren Austausch in Spanien zu verbingen und hatten am Anfang eine Orientierungsveranstalung in Bardelona. Beide haben die drei tage in Barcelona sehr genoßen und dort viele andere Austauschschüler von der ganzen Welt getroffen.

Jonas und Florentina

Wir wünschen allen drei Austauschschülern eine unvergessliche und spannende Zeit in ihrem Gastland!

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenfoto

Seit nunmehr 2 Wochen befinden sich zwei Austauschülerinnen von Kolumbus Sprachreisen in Argentinien. Sie hatten in der ersten Woche ein Orientierung in Rio Ceballos. Dort haben Elisabeth und Vera neben  Spanischunterricht auch Informationen zu Land und Leuten bekommen und Sight-seeing betrieben. Am Ende der Orientierungswoche haben dann die jeweiligen Gastfamilien ihre Austauschschülerinnen und -schüler in Rio Ceballos abgeholt und zu sich nach Hause gebracht.  Auch Elisabeth und Vera wurden von ihren Gastfamilien schon sehensüchtig am Freitag erwartet.

 

 

Elisabeth mit Gastfamilie

 

 

Das Team von Kolumbus Sprachreisen wünscht Elisabeth und Vera einen großartigen Austasuch und eine unvergessliche Zeit in Argentinen!

 

 

 

Da war also mein letzter Monat angebrochen, irgendwie hat es mich ziemlich überrascht und es ist unglaublich, wie schnell die zweite Hälfte umgegangen ist. Im Nachhinein würde ich sagen, dass der März der beste Monat war. Nicht weil ich nach Hause gegangen bin, sondern weil ich mich mit meinen Freunden in Irland und auch meiner Gastfamilie so gut wie nie verstanden habe. Das liegt glaube ich einfach daran, dass es seine Zeit braucht, bis man solche Beziehungen aufbauen kann. Am Anfang hätte ich gedacht, dass es alles ganz schnell mit Freunden geht. Ich hatte immer Leute mit denen ich reden konnte und alles, aber bis ich Leute hatte, die ich wirklich Freunde nennen konnte, hat es seine Zeit gebraucht. Das war ein bisschen das Problem, denn wenn du eins auf deinem Auslandsaufenthalt nicht hast, ist das unendlich viel Zeit. Aber das wusste ich auch vorher und es wurde einem auch erzählt, dass wenn es mit Freunden richtig gut läuft, man schon fast wieder nach Hause muss. Letztendlich habe ich aber Freunde gefunden, die auch über die weite Distanz in Kontakt bleiben, von daher ist das fast schon wieder egal.

Am 17. März war St. Patrick’s Day. Das ist der Todestag des Schutzheiligen der Iren und das wird natürlich ganz groß gefeiert und Touristen aus aller Welt reisen an, um bei dem Spektakel dabei zu sein. Schon Monate vorher konnte man das Kommen des Feiertages in sämtlichen Geschäften, vor allem in den Touristen-Shops sehen. Nach und nach wurde Dublin immer grüner und überall tauchten Kleeblätter auf. Am Tag selber hatte ich mich mit meinen Freunden in der Stadt verabredet, um zusammen die Parade zu schauen und den Tag gemeinsam zu feiern. Das erste was ich sah, als ich in die Stadt kam, war .. nun ja.. grün! Alle Leute hatten sich grün angezogen und sich Koboldhüte aufgesetzt und sich die Flagge auf die Wangen gemalt. Die Stadt war unheimlich voll und ich versuchte mich irgendwie zur Spire, unserem Treffpunkt, durchzuquetschen. Dort angekommen war ich noch ein bisschen zu früh und da die Parade gerade anfing, wuselte ich mich also so nah es ging an die Absperrung heran. Anfangs konnte ich nicht viel sehen und ich steckte zwischen ein paar Portugiesen und einem Asiaten fest. Wenigstens wusste ich immer, wenn etwas passierte oder neue Attraktionen aufgeführt wurden, weil dann der Asiat komische Glucks-Laute von sich gab, was so ungefähr jede Minute passierte. Ich streckte meinen Arm mit der Kamera, so weit es ging in die Luft, um ein paar Fotos zu machen. Auf den Fotos sah ich dann mehr, als ich eigentlich gesehen hatte. Leider war auf fast jedem Bild ein Kobold-Hut abgebildet, den der Portugiese vor mir getragen hatte und mir die Sicht versperrte. Aber das ist nun mal St.Patrick’s Day. Die Parade war sehr gut und viele verschiedene Figuren wurden gezeigt. Es war vergleichbar mit den deutschen Karnevalszügen, auch wenn in Irland keine Süßigkeiten geworfen wurden. Nachdem die Parade vorbei war, fand ich endlich meine Freunde, die auch große Probleme gehabt hatten, sich bis zur Spire durchzuquetschen. Gemeinsam haben wir noch viele andere Leute aus aller Welt am St. Patrick’s Day kennengelernt.

Mein letzter Schultag war an einem Donnerstag. Der Tag war unglaublich traurig. Eine Freundin hatte Cupcakes für mich gemacht und eine andere einen Schal. Den ganzen Tag wichen wir einander nicht von der Seite. Alle Lehrer, die wussten, dass es mein letzter Schultag war, haben mir noch einmal die Hand geschüttelt und noch ein paar Worte gesagt. Selbst die Direktorin hat mich zum Abschied umarmt. Mich von meinen Freunden zu trennen, war jedoch am Schwierigsten. Schon in der letzten Stunde fing meine beste Freundin an zu weinen und konnte gar nicht mehr aufhören. Nach der letzten Stunde lagen wir uns also in den Armen und versicherten uns, dass wir uns bald besuchen würden.

Auch der Abschied von meiner Gastfamilie fiel mir nicht leicht, da mein Flug um 7 Uhr morgens ging und ich das Haus um 4:30 verlassen würde, sagte ich schon am vorigen Abend Tschüss zu meinem kleinen Gastbruder. Er ist erst 5 und er war so traurig und hat so geweint, dass es einem das Herz zerrissen hat. Meinen Gastvater sah ich dann am nächsten Morgen und gemeinsam mit meiner Gastmutter fuhr ich zum Flughafen. Dort lief alles ganz gut und mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen als ich sah, dass mein Koffer unter 20 kg wog, ich hatte nämlich viel zu viel gehabt und hatte schon unheimlich viel in Irland lassen müssen. Wenn ich zu viel gehabt hätte, hätte ich keine Ahnung gehabt, was ich hätte auspacken sollen. Der Abschied von meiner Gastmutter war auch traurig, aber es war noch so früh und es ging alles so schnell, dass es mir ganz unreal erschien. Sie hatte mir einen Brief geschrieben, den ich im Flugzeug lesen sollte. Das tat ich dann auch. Es war der schönste Brief, den ich je von jemandem bekommen hatte. Er war mit so viel Liebe geschrieben, schien aber gleichzeitig auch so traurig, dass ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte.

In Deutschland angekommen, wurde ich von meiner Familie, ein paar Freunden und auch Teilen meines Handball-Teams erwartet. Ich war irgendwie noch gar nicht bereit, wieder zurück in mein altes Leben zu gehen. Aber ich hatte ja keine Wahl. Mittlerweile, das heißt 2 Wochen später, bin ich aber wieder ganz in Deutschland angekommen und habe mich an die ganzen Veränderungen gewöhnt. Ich habe zwar viele von meinen Freunden noch nicht gesehen, da sie im Urlaub sind und in der Schule war ich auch noch nicht, da ich momentan Ferien habe, aber das wird schon alles werden.

Rückblickend bin ich froh, dass ich diesen Auslandsaufenthalt gemacht habe, da er mir so viel geboten hat: viele Freunde, eine zweite Familie und ein Meer von Erfahrungen.

Jedem, der darüber nachdenkt ins Ausland zu gehen und sich noch nicht sicher ist, kann ich nur sagen: Macht es! Es ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich definitiv.

Hallo,  ich heiße Yannick und habe das letzte halbe Jahr über Kolumbus High School in Argentinien verbracht.

Das ganze Abenteuer begann im Herbst 2011, als ich mich an einem Samstagvormittag auf der Jugendbildungsmesse in München über jegliche Art von Sprachreisen und Auslandsaufenthalten informiert habe. Denn wenn mir etwas klar war, war es, dass ich ins Ausland wollte. Und es gab auch einige schwerwiegende Argumente, die dafür sprachen: Erlernen oder Perfektionieren einer Fremdsprache, Kennenlernen einer anderen Kultur und vieles mehr. Also ließ ich mich an diesem Samstag vielseitig beraten und entschied mich nach langem Wanken und Zögern dafür, ein Highschool-Halbjahr mit Kolumbus Sprachreisen in Argentinien zu verbringen.

Ihr mögt euch jetzt sicherlich fragen: „Wieso denn ausgerechnet Argentinien?“. Naja, dafür gab es für mich mehrere Gründe. Zum einen hatte ich damals ein paar Monate zuvor mit Spanisch in der Schule begonnen. Natürlich sofort begeistert von der Sprache und dem Temperament, das beim sprechen mitschwang. Zum anderen wollte ich einfach mal weit weg in ein Land, dessen Kultur komplett anders ist als die unsere. Und nach längerem Ausknobeln zwischen verschiedenen spanischsprachigen Ländern, entschied ich mich schließlich für Argentinien, da man dort angeblich ein äußerst schönes Spanisch sprach.

Als alles entschieden war, sämtliche Anträge gestellt und alle Freunde informiert waren, konnte ich nur noch hoffen, dass alles glatt lief. Und tatsächlich Anfang März ging es dann los Richtung Argentinien. Ich war wie man sich natürlich vorstellen kann super nervös. Ich hatte riesen großen Bammel vor dem Flug und vor allem vor dem Umsteigen in London. Aber Gott sei Dank überstand ich alles ohne Kratzer und psychische Schäden und kam am Tag darauf in Rosario bei meiner Gastfamilie an, die mich schon gespannt mit Begrüßungsküssen erwartete. Noch von den Küssen geschockt versuchte ich zunächst etwas Schlaf zu erlangen und mich nach meiner endlosen Reise auszuruhen.

Doch bereits am nächsten Morgen hieß es dann „auf zur Schule!“ mit meinem Gastbruder Santiago im Gepäck. Und dort war wortwörtlich der Teufel los. Schlagartig wurde ich zur Attraktion der ganzen Schule. Beinahe alle wollten mit mir ein Foto schießen und reden. Letzteres fiel mir natürlich noch nicht so leicht, da mein Spanisch zu Beginn noch etwas holprig war. Aber darüber wurde einfach immer mit einem freundlichen Lächeln hinweg geschaut und zur Not Englisch gesprochen. Doch schon nach den ersten zwei Wochen kam auch mein Spanisch in Schwung, obwohl es zu 80% eher noch aus Gorilla-Spanisch bestand. Neben der sprachlichen Umstellung gab es auch noch viele weitere Änderungen in meinem alltäglichen Leben und Rhythmus. So musste ich mich beispielsweise als ehemaliger Vegetarier daran gewöhnen, täglich Unmengen an Kuhfleisch zu essen. Auch der Unterricht in Argentinien läuft vollkommen unterschiedlich ab. So hebt man dort nicht brav die Hand, um sich zu melden, sondern ruft einfach ins Klassenzimmer rein. Aber nicht nur das! Auch der Umgang mit den Lehrkräften ist dort eher lockerer als bei uns. So kommt es durchaus vor, dass sich Lehrer und Schüler duzen oder gar einen Begrüßungskuss geben. Neben all diesen Umstellungen, gab es allen anderen voran eine, die mich wie ein König fühlen ließ. So ist es in Argentinien nicht wie in Deutschland unbezahlbar sich ein Taxi zu nehmen. Nein, das Gegenteil ist der Fall. Egal wann egal wo ich war, es hieß immer: „Komm Yannick, lass und ein Taxi nehmen“.

Aber nun Schluss mit den Vergleichen und auf zum Sozialen. Anschluss habe ich dank der absolut aufgeschlossenen Art der Argentinier überraschend schnell gefunden. Man küsst sich nämlich nicht nur gerne, die Argentinier sind auch über alle Maßen gast- und kontaktfreudig. So habe ich mich mehrmals die Woche mit meinen Freunden zum „Ratschen“ getroffen, wobei natürlich eine gute Tasse „Mate“ nie fehlen durfte. Oft verabredeten wir uns auch in den dort typischen „Panaderias“. In Argentinien trifft man sich nämlich nicht wie bei uns in Cafés sondern in Bäckereien, wo man gemütlich zusammensitzt, „masitas“ oder „pan con queso“ ist und sich über das neueste Geschehen austauscht. Die „Gauchos“ sind im Übrigen nicht nur sehr kommunikativ und offenherzig, sondern auch immer zum Feiern bereit. Egal ob in normalen Diskos oder auf den bombastischen Geburtstagsfeiern der 15-Jährigen, es wird durchgehend gefeiert, zu jedem irgendwie positiven Anlass.

Nach etwa zwei Monaten fühlte ich mich schließlich komplett akklimatisiert und war innerlich schon ein halber Argentinier. Nicht einmal in meinen wildesten Träumen dachte ich mehr daran, zurückkehren zu wollen. Doch nach 5,5 Monaten voller neuer Impressionen neigte sich alles dem Ende zu. In einer Woche hieß es dann „Chau Argentina – Hallo Deutschland“. Ich versuchte noch hektisch alle Dinge zu erledigen, die ich im letzten halben Jahr nicht geschafft hatte zu tun. Ich traf mich noch einmal mit meinen besten argentinischen Freunden und versuchte so viel „Mate“ und „Dulce de Leche“ wie nur irgendwie möglich in mich hineinzustopfen. Doch das alles half nichts, am 14.08.2012 musste ich meinen Rückflug in die in diesem Moment nicht so geliebte Heimat antreten. Etwas flau im Magen war mir dabei schon, als ich das Flugzeug Richtung London betrat. Doch eins wusste ich in diesem Moment ganz genau: „Dieses halbe Jahre würde ich nie vergessen!“

In der Schule wird man von allen angesprochen, tausende Fragen gestellt und jeder will mit die auf Facebook befreundet sein und vor allem aber dich auf Deutsch sprechen hören! Ich fand das Gefühl klasse, mal so im Mittelpunkt zu stehen und das man so viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn alleine schon weil man Deutsche ist, ist man etwas besonderes und dadurch auch direkt als hübsch eingestuft. Mein erster Schulmonat war klasse, ständig haben sich die Jungs was niedliches ausgedacht, wie zum Beispiel sich auf Deutsch ”du bist schön” auf die Hand zu schreiben, mich anzuticken und dann ohne etwas zu sagen mir die Hand zu zeigen. Auch als ich Sport hatte kamen immer alle in der Pause und guckten mir zu und riefen Sachen (Meine Schule hatte keine Sporthalle, nur draußen gab es ein Feld). Ich habe schnell gemerkt dass ich dort willkommen bin und konnte mich dadurch gut einleben.

Meine beiden größten Probleme jedoch waren die Sprache und das Heimweh. Am Anfang hatte ich ziemlich stark Heimweh, da ich fast nichts verstanden habe und selber nur auf Englisch antworten konnte (wobei nur sehr wenige englisch sprechen) und mir erst als ich angekommen war klar wurde dass ich meine Familie und Freunde jetzt ein halbes Jahr nicht sehen werde. Ich war der festen Überzeugung, die Sprache nicht so schnell zu lernen wie ich es in den Erfahrungsberichten anderer Austauschschüler gelesen hatte und war sehr verzweifelt. Jedoch stellte sich heraus, dass das vollkommener Unsinn war! Man lernt super schnell und jeden Tag neue Dinge dazu. Ich habe nach eineinhalb Monaten angefangen Spanischunterricht zu nehmen, und meine Lehrerin sagte mir, dass man jede Woche einen Unterschied merkt. Und nach zwei drei Monaten waren die Leute, die ich zu Anfang des Auslandsaufenthaltes mal getroffen habe, unheimlich erstaunt wie gut ich Spanisch reden kann und wenn man so etwas hört freut man sich wahnsinnig!

Ich habe schnell Freunde gefunden, wobei es in Argentinien normal ist, in einer art ”Clique” zu sein, die dann auch einen Namen hat. Meine hieß ‘Lcb’, Abkürzung für ”las chicas del barba”, da (so wurde mir das zumindest erklärt) „el hombre del barba“ so viel wie „Gott“ bedeutet (wörtlich übersetzt jedoch : der Mann des Bartes) und meine Freundinnen haben dann einfach das Wort ”Mann” (hombre) gegen ”Mädchen” (chicas) ausgetauscht und so wurde daraus ”las chicas del barba”. Diese Gruppen lesen dann auch auf dem 15. Geburstag Karten vor oder zeigen Videos.
Ein Highlight bei einem Auslandsjahr in Argentinien ist auf jeden Fall ein 15. Geburtstag eines Mädchens. Die werden dort nämlich wie Hochzeiten gefeiert! Ein großer Saal wird gemietet, mit DJ und Buffet und allem drum und dran! Manchmal werden auch Make-up Artisten eingeladen, die einen dann schminken und der Abend ist in bestimmte ”Phasen” eingeteilt. Am Anfang trudeln alle Gäste ein und unterhalten sich nett, es gehen Kellner mit Sektgläsern und kleinen Snacks herum und es läuft leise Musik. Der Saal ist meistens wunderschön geschmückt und alle sehen super aus (für Mädchen ist es Pflicht ein schönes Kleid und High Heels zu tragen). Dann kommt irgendwann das Mädchen mit einem von ihr ausgesuchten Song und ihrem Vater an der Hand in einem wunderschönen Ballkleid rein und alle dürfen sie einmal umarmen. Dann wird wieder geredet und die Atmosphäre war einfach toll! Dann wird zwischendurch getanzt (oft zu Cumbia, wer nach Argentinien geht wird oft von dieser Musikrichtung hören) und dann gegessen und zwar nicht wenig! Es gibt meistens sehr viel Auswahl. Tradition ist auch der Süßigkeitentisch mit viel Schokolade, Bonbons und Torten gegen 2 Uhr nachts. Dann setzten sich alle hin und es werden Videos und Fotos mit Musik gezeigt und Freundinnen lesen Karten vor. Daraufhin werden die Kerzen auf der (meist riesigen) Geburtstagstorte ausgepustet und getanzt. Irgendwann werden dann bunte Armbänder, Knicklichter, Perücken und aller möglicher Krimskrams verteilt! Ich habe diese Abende sehr genossen, denn sie waren jedes Mal einzigartig.

Ich habe in meinem Auslandsjahr jedoch nicht nur schöne Zeiten gehabt. Mir ging es nach circa zweieinhalb Monaten ziemlich schlecht, da ich einen sehr heftigen Kulturschock bekommen hatte und nicht wusste damit umzugehen. Unter Kulturschock versteht man jedoch nicht, das geschockt sein von der fremden Kultur, sondern viel mehr das Gefühl, man sei anwesend, aber man lebt nicht wirklich. Alles um einen herum passiert einfach und du kannst nichts realisieren. Dadurch machst du dir ständig Vorwürfe nicht genug aus deinem Auslandsjahr mitzunehmen und es gar nicht komplett auszuleben. Wenn ihr in so eine Phase kommen solltet: Es geht vorbei! Es ist zwar ein sehr lähmendes Gefühl und nicht leicht damit umzugehen aber es geht vorbei! Und danach habt ihr eine der besten Zeiten eures Lebens, mit Sicherheit!

Ich habe viele Dinge in Argentinien gemacht, an die ich mich immer erinnern werde. Nachts im Pool schwimmen, auf Partys mit Freunden tanzen, das beste Essen der Welt (argentinisches Barbecue, auch „asado“ genannt), an den Strand und mit dem Boot über den Fluss fahren (was nebenbei bemerkt eine der schönsten Sachen ist, da man dadurch der Natur sehr nah ist). All die neuen Freunde die du dort findest und vor allem deine neue Familie werden dir unheimlich ans Herz wachsen. Ich hatte eine 14 jährige Gastschwester (also ein Jahr jünger als ich) und wir sind wie richtige Schwestern, ich habe eigentlich immer alles mit ihr zusammen gemacht, da wir in die gleiche Klasse gingen, in einem Zimmer gelebt haben und den gleichen Freundeskreis hatten. Zwischendurch war das jedoch auch sehr nervig, aber das ist ja denke ich normal bei Geschwistern . Umso schwerer war es dann Abschied zu nehmen. Alle meine Freunde kamen am letzten Abend und wir haben zusammen Pizza bestellt, gelacht und geredet. Als wir dann gegessen haben, haben sie einen Krug genommen, Cola reingeschüttet und jeder, der gerade den Krug hatte musste etwas sagen und dann einen Schluck daraus nehmen. Es kamen sehr viele lustige und schöne Dinge dabei raus und ich habe den ganzen Abend ab da an fast nur noch geweint, zusammen mit meinen besten Freundinnen. Ab 12 Uhr nachts ging dann alles schief, wir hatten Stromausfall, mein Koffer war noch nicht gepackt, ich musste noch duschen gehen und mein Handy hatte fast keinen Akku mehr (was ich jedoch nicht aufladen konnte, da wir ja kein Strom mehr hatten). Also musste ich bei Kerzenlicht alle meine Freunde verabschieden, und das vielleicht für immer und man möchte einfach nicht loslassen. In Deutschland wusstest du, dass du in 5 Monaten wieder kommst, aber in Argentinien weißt du nicht ob und wann du wiederkommst, das ist echt ziemlich hart.

Dann bis 3 Uhr noch mit einer Kerze meinen Koffer gepackt, geduscht und Karten für meine Familie geschrieben und dann gegen 5 Uhr wurde ich von einem Bus abgeholt. Ich habe sehr geweint als ich meine Familie verabschiedet habe, vor allem aber meine ”kleine” Schwester. Die hat das alles nicht realisieren können und hat die fünf darauffolgenden Tage nur noch geweint, aber in diesem Augenblick nicht. Ich bin dann zum Flughafen in Buenos Aires gefahren und von da aus nach London geflogen. Mein Handy hatte wie gesagt fast keinen Ákku mehr und ich hatte nirgends Empfang, sodass ich wusste meine Mutter zu Hause in Deutschland macht sich große Sorgen, doch ich konnte nichts machen als abzuwarten in London zu landen. Dort konnte ich endlich Bescheid geben, dass alles in Ordnung war. In Frankfurt angekommen, hab ich mein Gepäck gesucht und bin dann in der Empfangshalle von meiner Familie herzlich in Empfang genommen worden. Ich war überglücklich sie wieder zu sehen und konnte das jedoch auch noch gar nicht realisieren wieder zurück zu sein.

Zuhause angekommen bin ich nichtsahnend in das Wohnzimmer gelaufen und habe dort meine Freunde vorgefunden die eine Überrauschungsparty gemacht haben. Alle natürlich sofort in Tränen ausgebrochen und dann gab es erstmal viel zu erzählen! In meinen ersten Tagen und Wochen, hatte ich zwischendurch Probleme mit der deutschen Sprache und vor allem mit dem Jetlag. Aber nach drei Wochen ging das dann auch alles wieder und mittlerweile habe ich mich relativ gut wieder eingelebt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Auslandsjahr einfach wunderschön war und ich viele tolle Erfahrungen sammeln durfte. Zudem habe ich mich sehr verrändert, was mir auch oft gesagt wird. Ich bin erwachsener und selbstbewusster geworden, sogar mein Freundeskreis hat sich ein wenig geändert. Deswegen kann ich allen nur raten, macht ein Auslandsjahr, das wichtigste ist nur, zu merken, dass ihr dafür bereit seid. Denn es wird vieles verändern und ihr werdet vieles dazu und zu schätzen lernen, vor allem in einem Land wie Argentinien!

So jetzt ist es soweit. Mein halbes Jahr in Argentinien steht vor der Tür. Alles worauf ich so lange gewartet und mich so darauf gefreut habe wird jetzt endlich Wirklichkeit! Ich bin am Samstag, den vierten August gegen zwanzig vor zwei (mittags) von meinem Zuhause in Münster mit meiner Familie Richtung Frankfurt losgefahren und nach knapp zweieinhalb Stunden dort angekommen. Zuerst haben wir mein Gepäck aufgegeben und ein sehr netter junger Mann hat mir alles genauestens erklärt, da ich ziemlich Angst vor dem Umsteigen in London hatte. Zum Abflug waren es aber noch knapp zwei Stunden also haben wir uns am Flughafen ein paar Stühle gesucht und die letzte Zeit zusammen genossen. Zu diesem Zeitpunkt realisiert man jedoch noch nicht, dass dies die letzten Stunden sein werden für die nächsten 5 Monate. Gegen viertel vor 7 sind wir dann zum Check-in und es hieß: Abschied nehmen! Das ist echt hart, seine Familie für das nächste halbe Jahr zu verlassen und zu wissen, dass man sie erst in 5 Monaten wiedersieht! Für mich war der Abschied anfangs schwer, doch als ich dann zum letzten Mal zurück geschaut und in die lächelnden Gesichter meiner Familie geblickt habe, war für mich der schlimmste Teil vorbei und ich hab mich voll und ganz auf die Flüge konzentriert. Ich musste durch zahlreiche Sicherheitskontrollen und wie gesagt in London umsteigen, was sich als ganz einfach herausstellte, da alles sehr gut ausgeschildert war und dir die Leute dort auch gerne helfen. Nach circa 25 Stunden war ich dann in Buenos Aires angekommen, suchte mein Gepäck und wurde auch schon von meiner Betreuerin, ihrem Mann und Yannick (einem deutschen Austauschschüler, der dort jedoch schon seid knapp 5 Monaten lebte) super lieb in Empfang genommen. Den Tag habe ich dann auf den Märkten Buenos Aires verbracht und in dem wunderschönen Viertel ”La boca”. Jedoch wollte ich eigentlich nur in meinem neuen Zuhause ankommen und war ganz aufgeregt, wer nun meine neue Familie sein wird!:-)

Iguazu Wasserfälle High School Argentinien

Nach einer 4-stündigen Fahrt bin ich dann gegen 11 Uhr am Haus meiner Gastfamilie angekommen. Sie wohnten in einer kleinen Wohnung in einem für deutsche Verhältnisse eher ärmlichen Viertel. Als ich in dieser Nacht durch die Straßen fuhr, war ich sehr erstaunt und eher ”geschockt”, da ich mir alles ganz anders vorgestellt habe. Auf den Straßen fährt jeder wie er will. Es gibt nicht wie bei uns Wohngegenden mit Einfamilienhäusern oder so etwas, sondern nur ”Blocks” und es laufen überall streunende Hunde herum und es gibt sehr viele obdachlose Menschen. An all das gewöhnt man sich jedoch schnell und ich denke man lernt dadurch auch das was man in Deutschland so alles hat sehr zu schätzen. An diesem Abend kam ich also in mein neues Zuhause, und wurde direkt herzlich empfangen. Meine Gastschwester begleitete mich in unser gemeinsames Zimmer und wir packten gemeinsam meinen Koffer aus. Sie war sofort sehr aufgeschlossen und hat mit mir ein Gespräch auf Spanisch geübt, um zu schauen wie viel ich verstehe. Danach gab es dann noch selbstgemachte Pizza und ich redete ein wenig mit meiner Familie (so viel wie ich eben konnte was jedoch sehr wenig war). Sie schienen mir gleich sympathisch und ich fiel gegen 12 Uhr, nachdem ich fertig gegessen und geduscht habe, dann endlich in mein neues Bett! Am nächsten morgen bin ich jedoch direkt in die Schule gefahren, wobei man eigentlich denken müsste ich wäre viel zu müde gewesen aber durch den Jetlag war ich hellwach. In der Schule wird man von allen angesprochen, tausende Fragen gestellt und jeder will mit dir auf Facebook befreundet sein und vor allem aber, dich auf Deutsch sprechen hören! Ich fand das Gefühl klasse, mal so im Mittelpunkt zu stehen und das man so viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn alleine schon weil man Deutsche ist, ist man etwas besonderes und dadurch auch direkt als hübsch eingestuft. Mein erster Schulmonat war klasse, ständig haben sich die Jungs was niedliches ausgedacht, wie zum Beispiel sich auf Deutsch ”du bist schön” auf die Hand zu schreiben, mich anzuticken und dann ohne etwas zu sagen mir die Hand zu zeigen. Auch als ich Sport hatte kamen immer alle in der Pause und guckten mir zu und riefen Sachen (Meine Schule hatte keine Sporthalle, nur draußen gab es ein Feld). Ich habe schnell gemerkt dass ich dort willkommen bin und konnte mich dadurch gut einleben.

Meine beiden größten Probleme jedoch waren die Sprache und das Heimweh. Am Anfang hatte ich ziemlich stark Heimweh, da ich fast nichts verstanden habe und selber nur auf Englisch antworten konnte (wobei nur sehr wenige englisch sprechen) und mir erst als ich angekommen war klar wurde dass ich meine Familie und Freunde jetzt ein halbes Jahr nicht sehen werde. Ich war der festen Überzeugung, die Sprache nicht so schnell zu lernen wie ich es in den Erfahrungsberichten anderer Austauschschüler gelesen hatte und war sehr verzweifelt. Jedoch stellte sich heraus, dass das vollkommener Unsinn war! Man lernt super schnell und jeden Tag neue Dinge dazu. Ich habe nach eineinhalb Monaten angefangen Spanischunterricht zu nehmen, und meine Lehrerin sagte mir, dass man jede Woche einen Unterschied merkt. Und nach zwei drei Monaten waren die Leute, die ich zu Anfang des Auslandsaufenthaltes mal getroffen habe, unheimlich erstaunt wie gut ich Spanisch reden kann und wenn man so etwas hört freut man sich wahnsinnig!

Ich habe schnell Freunde gefunden, wobei es in Argentinien normal ist, in einer art ”Clique” zu sein, die dann auch einen Namen hat. Meine hieß ‘Lcb’, Abkürzung für ”las chicas del barba”, da (so wurde mir das zumindest erklärt) „el hombre del barba“ so viel wie „Gott“ bedeutet (wörtlich übersetzt jedoch : der Mann des Bartes) und meine Freundinnen haben dann einfach das Wort ”Mann” (hombre) gegen ”Mädchen” (chicas) ausgetauscht und so wurde daraus ”las chicas del barba”. Diese Gruppen lesen dann auch auf dem 15. Geburstag Karten vor oder zeigen Videos.
Ein Highlight bei einem Auslandsjahr in Argentinien ist auf jeden Fall ein 15. Geburtstag eines Mädchens. Die werden dort nämlich wie Hochzeiten gefeiert! Ein großer Saal wird gemietet, mit DJ und Buffet und allem drum und dran! Manchmal werden auch Make-up Artisten eingeladen, die einen dann schminken und der Abend ist in bestimmte ”Phasen” eingeteilt. Am Anfang trudeln alle Gäste ein und unterhalten sich nett, es gehen Kellner mit Sektgläsern und kleinen Snacks herum und es läuft leise Musik. Der Saal ist meistens wunderschön geschmückt und alle sehen super aus (für Mädchen ist es Pflicht ein schönes Kleid und High Heels zu tragen). Dann kommt irgendwann das Mädchen mit einem von ihr ausgesuchten Song und ihrem Vater an der Hand in einem wunderschönen Ballkleid rein und alle dürfen sie einmal umarmen. Dann wird wieder geredet und die Atmosphäre war einfach toll! Dann wird zwischendurch getanzt (oft zu Cumbia, wer nach Argentinien geht wird oft von dieser Musikrichtung hören) und dann gegessen und zwar nicht wenig! Es gibt meistens sehr viel Auswahl. Tradition ist auch der Süßigkeitentisch mit viel Schokolade, Bonbons und Torten gegen 2 Uhr nachts. Dann setzten sich alle hin und es werden Videos und Fotos mit Musik gezeigt und Freundinnen lesen Karten vor. Daraufhin werden die Kerzen auf der (meist riesigen) Geburtstagstorte ausgepustet und getanzt. Irgendwann werden dann bunte Armbänder, Knicklichter, Perücken und aller möglicher Krimskrams verteilt! Ich habe diese Abende sehr genossen, denn sie waren jedes Mal einzigartig.

Ich habe in meinem Auslandsjahr jedoch nicht nur schöne Zeiten gehabt. Mir ging es nach circa zweieinhalb Monaten ziemlich schlecht, da ich einen sehr heftigen Kulturschock bekommen hatte und nicht wusste damit umzugehen. Unter Kulturschock versteht man jedoch nicht, das geschockt sein von der fremden Kultur, sondern viel mehr das Gefühl, man sei anwesend, aber man lebt nicht wirklich. Alles um einen herum passiert einfach und du kannst nichts realisieren. Dadurch machst du dir ständig Vorwürfe nicht genug aus deinem Auslandsjahr mitzunehmen und es gar nicht komplett auszuleben. Wenn ihr in so eine Phase kommen solltet: Es geht vorbei! Es ist zwar ein sehr lähmendes Gefühl und nicht leicht damit umzugehen aber es geht vorbei! Und danach habt ihr eine der besten Zeiten eures Lebens, mit Sicherheit!

Ich habe viele Dinge in Argentinien gemacht, an die ich mich immer erinnern werde. Nachts im Pool schwimmen, bis 6 Uhr auf Partys mit Freunden tanzen, das beste Essen der Welt (argentinisches Barbecue, auch „asado“ genannt), an den Strand und mit dem Boot über den Fluss fahren (was nebenbei bemerkt eine der schönsten Sachen ist, da man dadurch der Natur sehr nah ist). All die neuen Freunde die du dort findest und vor allem deine neue Familie werden dir unheimlich ans Herz wachsen. Ich hatte eine 14 jährige Gastschwester (also ein Jahr jünger als ich) und wir sind wie richtige Schwestern, ich habe eigentlich immer alles mit ihr zusammen gemacht, da wir in die gleiche Klasse gingen, in einem Zimmer gelebt haben und den gleichen Freundeskreis hatten. Zwischendurch war das jedoch auch sehr nervig, aber das ist ja denke ich normal bei Geschwistern . Umso schwerer war es dann Abschied zu nehmen. Alle meine Freunde kamen am letzten Abend und wir haben zusammen Pizza bestellt, gelacht und geredet. Als wir dann gegessen haben, haben sie einen Krug genommen, Cola reingeschüttet und jeder, der gerade den Krug hatte musste etwas sagen und dann einen Schluck daraus nehmen. Es kamen sehr viele lustige und schöne Dinge dabei raus und ich habe den ganzen Abend ab da an fast nur noch geweint, zusammen mit meinen besten Freundinnen. Ab 12 Uhr nachts ging dann alles schief, wir hatten Stromausfall, mein Koffer war noch nicht gepackt, ich musste noch duschen gehen und mein Handy hatte fast keinen Akku mehr (was ich jedoch nicht aufladen konnte, da wir ja kein Strom mehr hatten). Also musste ich bei Kerzenlicht alle meine Freunde verabschieden, und das vielleicht für immer und man möchte einfach nicht loslassen. In Deutschland wusstest du, dass du in 5 Monaten wieder kommst, aber in Argentinien weißt du nicht ob und wann du wiederkommst, das ist echt ziemlich hart.

Dann bis 3 Uhr noch mit einer Kerze meinen Koffer gepackt, geduscht und Karten für meine Familie geschrieben und dann gegen 5 Uhr wurde ich von einem Bus abgeholt. Ich habe sehr geweint als ich meine Familie verabschiedet habe, vor allem aber meine ”kleine” Schwester. Die hat das alles nicht realisieren können und hat die fünf darauffolgenden Tage nur noch geweint, aber in diesem Augenblick nicht. Ich bin dann zum Flughafen in Buenos Aires gefahren und von da aus nach London geflogen. Mein Handy hatte wie gesagt fast keinen Ákku mehr und ich hatte nirgends Empfang, sodass ich wusste meine Mutter zu Hause in Deutschland macht sich große Sorgen, doch ich konnte nichts machen als abzuwarten in London zu landen. Dort konnte ich endlich Bescheid geben, dass alles in Ordnung war. In Frankfurt angekommen, hab ich mein Gepäck gesucht und bin dann in der Empfangshalle von meiner Familie herzlich in Empfang genommen worden. Ich war überglücklich sie wieder zu sehen und konnte das jedoch auch noch gar nicht realisieren wieder zurück zu sein.

Zuhause angekommen bin ich nichtsahnend in das Wohnzimmer gelaufen und habe dort meine Freunde vorgefunden die eine Überrauschungsparty gemacht haben. Alle natürlich sofort in Tränen ausgebrochen und dann gab es erstmal viel zu erzählen! In meinen ersten Tagen und Wochen, hatte ich zwischendurch Probleme mit der deutschen Sprache und vor allem mit dem Jetlag. Aber nach drei Wochen ging das dann auch alles wieder und mittlerweile habe ich mich relativ gut wieder eingelebt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Auslandsjahr einfach wunderschön war und ich viele tolle Erfahrungen sammeln durfte. Zudem habe ich mich sehr verrändert, was mir auch oft gesagt wird. Ich bin erwachsener und selbstbewusster geworden, sogar mein Freundeskreis hat sich ein wenig geändert. Deswegen kann ich allen nur raten, macht ein Auslandsjahr, das wichtigste ist nur, zu merken, dass ihr dafür bereit seid. Denn es wird vieles verändern und ihr werdet vieles dazu und zu schätzen lernen, vor allem in einem Land wie Argentinien!