Jetzt bin ich schon fast zwei Monate hier und mir kommt es vor, als vergeht die Zeit wie im Flug, wenn man bedenkt, dass ich in gut einem Monaten schon wieder zu Hause bin und Weihnachten feiere. Aber daran möchte ich jetzt noch nicht denken.

Inzwischen habe ich mich hier sehr gut in den Alltag eingelebt. In meiner Freizeit gehe ich einmal die Woche, wie sehr viele andere Mädchen, mit denen ich mich gut verstehe, zum Zumba, was mir sehr gut gefällt. Sonst ist es üblich sich nachmittags oder abends mit Freunden in einem alleinstehenden Raum im Dorf zu Treffen, um einfach nur zusammen zu Sitzen und zu Quatschen. Am Wochenende ist meistens irgendwo ein „Fiesta“, wofür die Spanier ja auch bekannt sind.

Vor ein paar Wochen hatte ich schon die Möglichkeit in das Baskenland zu fahren. Meine Gastschwester spielt Fußball und hatte ein Spiel in San Sebastian, zu welchem meine Gastmutter und ich sie begleiten konnten. Wir sind also mit der ganzen Mannschaft in einem Bus, drei Stunden lang hin und abends wieder zurück gefahren. Das war wirklich lustig, weil die Spanier total offen auf dich zugehen und du sofort dazugehörst. Ich habe mich auch mit dem Trainer, welcher aus Andalusien kommt unterhalten, was gar nicht so einfach war. In Andalusien werden einige Buchstaben, wie zum Beispiel das „s“ einfach verschluckt, sodass ich im Nachhinein ganz froh bin in Zaragoza zu sein, weil das Spanisch, was hier gesprochen wird, auch gerade am Anfang leichter zu verstehen ist.

Am Wochenende war ich hier im Dorf im Kino, was mich zuerst verwundert hat, dass ein so kleines Dorf ein eigenes Kino hat, aber die Spanier sind halt immer gut für Überraschungen. Der Film, welchen ich gesehen habe, heißt „Ocho apellidos vascos“ (Acht baskische Nachnamen). Dieser handelt von vielen Witzen und Missverständnissen, die bei einer Beziehung zwischen einem Andalusier und einer Baskin auftreten. Leider konnte ich diese nicht alle verstehen, auf Grund der Sprache und dem Wissen über die verschiedenen spanischen Kulturen. Trotzdem war es möglich die Handlung des Films nachzuvollziehen, was immer wieder wie ein kleines Erfolgserlebnis.

Jetzt geht es langsam auf Weihnachten zu und ich freue mich sehr darauf mehr über die Spanischen Weihnachtsbräuche zu erfahren. So habe ich zum Beispiel schon Lose für die spanische Weihnachtslotterie gekauft oder den für Weihnachten typischen „Turón“ probiert.

Der Countdown läuft! Wir vergeben das letzte Kreativstipendium für das Jahr 2014/2015.  Alle unsere Teilnehmer, die im Januar / Februar 2015 mit uns verreisen, können teilnehmen. Der Einsendeschluss ist der 01.Dezember 2014! Hier seht ihr einen Beitrag von Lena,  eine unserer letzten Gewinnerinnen.

Weitere Informationen findet ihr unter: http://www.kolumbus-sprachreisen.de/high_school_aufenthalt/high_school_infos/stipendien.html

Ich heiße Elisa, bin 15 Jahre alt und mache zurzeit einen drei Monate langen Schüleraustausch in Spanien. In Deutschland besuche ich die zehnte Klasse.

Für mich fing alles mit einem dreitägigen Orientation-Camp in Barcelona an, auf das ich mich schon sehr gefreut habe. Dort hatte ich die Möglichkeit andere Austauschschüler, zum Beispiel aus den USA, Italien oder Finnland zu treffen und mich mit ihnen über unsere Erwartungen auszutauschen. Außerdem haben wir eine Bustour durch Barcelona gemacht und noch das Wichtigste besprochen, bevor dann der große Tag kam, an dem wir das erste Mal unsere Familien getroffen haben.

Meine Gastfamilie ist meine Gastmutter, Maria Aurora, meine Gastschwester Marta (17) und mein Gastbruder Jonathan (19), welcher in der nächst größten Stadt, Zaragoza wohnt und dort studiert. Ich habe mich direkt vom ersten Tag an richtig gut mit meiner Familie verstanden. Sie haben mich sehr herzlich aufgenommen, sodass ich mich gar nicht erst wie ein Gast gefühlt habe.

Wir wohnen in dem kleinen Dorf Magallón mit 1400 Einwohnern. Weil sich hier fast jeder untereinander kennt, grüßt man jeden den man auf der Straße sieht mit einem „Adiós“ oder „Hasta luego“ oder man hält an um sich „kurz“ zu Unterhalten, egal ob man Zeit hat oder nicht.

Hier in Spanien gehe ich wie in Deutschland  in die zehnte Klasse, nur dass sie hier 4°ESO genannt wird. Jedoch ist das gesamte Schulsystem ein wenig anders. Ein Schuljahr ist in drei Trimester geteilt, sodass ich den ersten Trimester hier verbringe. Als Erstes besucht man hier sechs Jahre lang eine Art Grundschule. Danach kommen dann 1°-4°ESO und dann wie bei uns auch zwei Jahre für das Abitur, „primero y segundo de bachillerato“. Die Schule fängt hier erst um halb neun an und endet für alle Klassen um halb drei, nach der sechsten Stunde. Es gibt insgesamt zwei Pausen nach jeweils zwei Stunden. Die erste Pause ist 30 Minuten lang, sodass man schnell in die Stadt gehen kann, wenn man sich noch etwas kaufen möchte.

Was mir sofort am ersten Schultag aufgefallen ist, ist dass der Unterricht viel lockerer ist. Die Lehrer werden geduzt und mit Vornamen angeredet. So etwas wie Aufzeigen kennt man hier auch nicht. Deswegen werden Diskussionen im Unterricht auch sehr schnell sehr laut. Das ist etwas woran ich mich erst einmal gewöhnen musste.

Insbesondere am Anfang war es für mich sehr schwer etwas zu verstehen, weil die Spanier generell sehr schnell reden. Deswegen musste und muss ich auch immer noch oft nachfragen ob sie ein wenig langsamer sprechen können, was dann auch kein Problem ist.

Und schon ist mein erster Monat in England vorbei! Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen und ich fühle mich fast schon wie zu Hause! Doch vielleicht sollte ich von Anfang an anfangen: Alles fing mit meinem Flug von Berlin nach London an. Nachdem ich am Flughafen Berlin einen tränenreichen Abschied     hinter mir hatte, wurde ich in London freundlich empfangen und traf gleich eine Menge netter Austauschschüler. Jeder war mir sofort sympathisch, auch die beiden Gruppenleiterinnen, die sich später als die beiden Leiter der Organisation heraus stellten. Das hat mich sehr überrascht, aber vor allem gefreut. Denn die Menschen, denen ich mich in der Not anvertrauen müsste, wirkten wahnsinnig nett. Der erste Tag verging schnell und durch all die neuen Freunde vergaß ich auch all meine Sorgen bald.

Die Zeit in London war wunderbar. Nicht hauptsächlich wegen der Stadt, sondern wegen den vielen anderen Schülern. Als ich dann in Folkestone bei meiner Gastfamilie ankam, war ich entspannt und auch durch die Workshops und das ständige Englisch sprechen bestens vorbereitet. Ich würde jedem empfehlen, bei Möglichkeit einen solchen Trip mitzumachen! Natürlich war ich trotzdem wahnsinnig aufgeregt, als ich meine Gastmutter das erste Mal traf. Erst war es etwas still und komisch, doch dann lief das Gespräch wie von ganz alleine. Später traf ich meinen Gastvater und meine italienische Gastschwester. Alle waren wirklich nett, offen und lustig.Zu Beginn machte ich einige Ausflüge mit Alice, meiner Gastschwester. Inzwischen ist sie schon wie eine große Schwester für mich, mit der ich über alles reden kann. Zuerst hatte ich befürchtet, dass es bei einer Gastschwester zu Rivalität kommen könnte, doch wir unterstützen einander in allen Dingen.

Innerhalb weniger Tage hatte ich mich schon sehr gut eingelebt und musste mich nur noch einer großen Herausforderung stellen: Meinem erstem Schultag. Zuerst trafen wir den Schulleiter und andere Austauschschüler. Ich durfte drei Fächer wählen und damit war der erste Tag auch schon vorbei. Ernst wurde es erst als der Unterricht beginn. Französisch gefällt mir sehr gut. Es ist viel einfacher als in Deutschland, aber dadurch vertiefte ich meine Grundkenntnisse nur noch mehr. Und da ich immer von Deutsch in Englisch und dann Französisch denken muss, werde ich in beiden Fremdsprachen bedeutend besser. Es ist eine Herausforderung, aber macht eine Menge Spaß und ich merke, wie ich viel intensiver und gründlicher arbeite als zu Hause.

Mit meinen anderen beiden Fächern war ich sehr unglücklich. Das Fach war seltsam, die Leute auch. Ich fühlte mich einsam. Deshalb fragte ich beim Schulleiter nach, ob ich nicht wechseln könnte. Dieser Vorschlag wurde sehr freundlich angenommen und schon den nächsten Tag besuchte ich meine neuen Fächer. Geographie ist sehr spärlich besucht, gerade mal drei Leute und um ehrlich zu sein, auch die könnten sympathischer sein. Doch ich habe eine Menge Spaß, bin sehr gut und verstehe mich vor allem mit dem Lehrer sehr gut. Wenn ich nach Hause komme, werde ich definitiv besser in Geographie sein. Mein drittes Fach ist „Culture & Communication“. Es ist sehr interessant und ich lerne Dinge, die ich wahrscheinlich in Deutschland niemals brauchen werde, ich aber sonst nie erfahren hätte. Deshalb macht es mir sehr viel Spaß. Ich habe bereits viele Unterschiede in der Kultur festgestellt. Der Unterricht ist komplett anders und auch der Dresscode störte mich anfangs ein wenig. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und mir gefällt die Ordnung in der Schule sogar. Ich muss mich viel mehr selbst einteilen und habe extrem viele Freistunden, in denen ich meistens in Coffee Shops gehe und mich mit Austauschschülern unterhalte.

Ein wenig Probleme habe ich noch damit, englische Freunde zu finden. Ich rede mit vielen und verstehe mich gut, aber tatsächlich in unserer Freizeit machen wir nichts zusammen. Ein großer Erfolg war es schon, als sie mich zu McDonals mit sich eingeladen hatten! Es fällt mir schwer, mich in die Konversation einzubringen und positiv aufzufallen, doch ich bin mir sicher, dass mir das ebenfalls gelingt.

 

Vor allem meine Gastfamilie unterstützt mich in allen Dingen und ist abends immer für ein Gespräch da, um sich meine Sorgen oder Erlebnisse anzuhören. Ich bin sehr glücklich mit Ihnen und bin mir jetzt schon sicher, dass dieses Jahr wahnsinnig toll werden wird.

Juhu! Unser neuer Kolumbus High School Katalog ist da! Auf farbenfrohen Seiten findet ihr interessante und hilfreiche Informationen über ein Schulaufenthalt im Ausland und   unsere  verschiedenen Programme in den unterschiedlichsten Ländern, wie z.b. Neuseeland, USA oder Spanien.

Außerdem bietet euch der Katalog spezifische Informationen über unterschiedliche Regionen eures Wahllandes. Je nach Programm werden euch sogar verschiedene Schulen vorgestellt. Auch alle aktuellen Preise und Termine für 2015 / 2016 könnt ihr in unserem Katalog nachlesen.

Den Katalog könnt ihr ab sofort auf unserer Website bestellen!

Neuseeland Fans aufgepasst !!!

Am Donnerstag, den 25. September veranstaltet das Kolumbus High School Team einen Informationsabend über Schulbesuche in Neuseeland. Dazu sind alle  Eltern und Schüler, die einen Schulaufenthalt in Neuseeland in Betracht ziehen oder sich einfach nur unverbindlich informieren wollen,  herzlic eingeladen.

Neben unserem Kolumbus High School Team werden auch unsere Partner aus Neuseeland, die über langjährige Erfahrungen mit Schüleraustauschen in Neuseeland verfügen, persönlich anwesend sein. So bekommt ihr Informationen aus erster Hand und könnt alle eure Fragen an echte Experten stellen.

Außerdem kommen zwei Schuldirektoren unserer Partnerschulen in Neuseeland und werden euch sowohl ihre Schulen als auch das neuseeländische Schulsystem vorstellen. Finanzierungsmöglichkeiten, Optionen im G8 sowie Option Schulabschluss in Neuseeland sind weitere interessante Themen, die wir besprechen werden.

Wann? Donnerstag, 25. September 2014 um 18:00 Uhr

Wo? Kolumbus High School
Graeffstraße 5, 50823 Köln-Ehrenfeld
(S-Bahn Köln West/ U-Bahn Gutenbergstr.)

 

Letztes Wochenende fand unser diesjähriges Nachbereitungsseminar im Kölner Jugendpark statt. Dabei hatten wir die Möglichkeit mehr über die Erlebnisse im Ausland unserer ehemaligen High School Schüler zu erfahren. Mit diesem Wissen können wir für zukünftige Reiselustige den Aufenthalt noch besser planen und organisieren. Aber nicht nur für uns, sondern auch für die anderen Schüler war es interessant mehr darüber zu hören wie der Schüleraustausch bei anderen Jugendlichen abgelaufen ist. Nach einer kleinen Präsentation, haben wir alle zusammen gegrillt und konnten uns so in einem netten ungezwungenem Rahmen mit jedem einzelnen Schüler unterhalten. Wir fanden das Treffen erfolgreich und hoffen auch in den nächsten Jahren wieder unsere ehemaligen High School Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

 

Unser Programmleiter für High School Manuel war dieses Jahr in Lateinamerika, unter anderem in Chile und Argentinien. Vor Ort konnte er sich selbst ein Bild von unseren Partnern und den Schulen sowie der Umgebung dort wie einigen Ausflusgziele, die angeboten werden, machen.  Dabei hatte er nicht nur die Möglichkeit die Partner persönlich kennenzulernen, sondern hat auch zwei unserer Austauschschüler getroffen und konnte ihre Schulen und die Gastfamilien dabei kennenlernen. Im folgenden findet ihr ein paar Bilder von seinem Besuch in Chile und Argentinien:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf Santiago de Chile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulhof von einer chilinischen Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Carlos Paz, eins der Ausflugsziele

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulhof von einer argentinischen Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptplatz von Córdoba

 

11 Monate im Land des Tangos und guten Fleisches- Argentinien ist aber noch viel viel mehr! Dafür habe ich mich sehr kurzfristig entschlossen. Ich wollte einfach raus aus Deutschland und ein bisschen die Welt sehen und mit Argentinien hätte ich keine bessere Wahl treffen können!

Zwar konnte ich noch gar kein Spanisch, beziehungsweise nur „hola, ¿como estas?’’, das habe ich dann aber alles dort von den Leuten gelernt und habe am Ende dann sogar eine DELE-Prüfung ablegen können.

Auch sonst habe ich sehr viel gelernt: alles Mögliche über die Kultur Argentiniens und Lateinamerikas, eine lockerere Lebenseinstellung, über die Geschichte, Tango und Cuartetto tanzen und wie schön es sein kann in einem funktionierenden Staat wie Deutschland aufgewachsen zu sein. In Cordoba erwartete mich schon mal stundenlang auf Busse warten, zeitweise ohne Strom oder Wasser leben und endlose Streiks.

Cordoba hat allerdings eine super Musikszene. Zum Beispiel die Cordoba Jazz Woche oder Cosquin Rock! Auch typisch alte Folklore und Rock, die öfters in Bars gespielt wurden, fand ich so schön, dass ich Gitarrenstunden genommen habe und am Ende sogar selber auftreten durfte. Ich hatte auch meine Geige schon aus Deutschland mitgebracht und bin ins Uni-Orchester eingetreten. Dort habe ich super Freunde gefunden. Es hat Spaß gemacht immer wieder an verschiedensten Orten der Stadt (sogar im Stadttheater Cordoba) zu spielen. So habe ich viele Teile der Stadt kennen gelernt, in die ich sonst nicht gekommen wäre. Auch vom Land habe ich viel gesehen wie las Cataratas de Iguazu, el Perito Moreno, Mendoza, Salta-Jujuy-Tucuman, Buenos Aires natürlich, Puerto Madryn mit den Waalen und Pinguinen, Bariloche und ich bin sogar ans Ende der Welt gekommen: Ushuaia. Argentinien ist für mich bis jetzt das landschaftlich wunderschönste und vielfältigste Land, das ich je gesehen habe. Und seine Größe ist einfach beeindruckend. Man kann zum Beispiel durch Patagonia fahren und man sieht 5-6 Stunden einfach nichts außer ein paar Lamas, dann kommt eine Tankstelle und wieder stundenlang einfach nichts.

Doch das Schönste für mich in Argentinien waren meine Freunde und Gastfamilie. Gleich am ersten Tag wurde ich in der Schule direkt am Tor empfangen, komplett ausgefragt und mein angeblich blondes Haar bewundert. Am nächsten Tag hatte ich Geburtstag, was sie natürlich rausgefunden haben, und sie haben mir eine riesige Torte in die Schule mitgebracht und eine große Feier abends gemacht, obwohl sie mich ja noch überhaupt nicht kannten. Ich habe mich mit meiner Klasse so super verstanden, dass es mir morgens sogar nicht mehr schwer gefallen ist, so früh aufzustehen, obwohl es ja bei den Argentiniern abends immer sehr spät wird.

Auch die argentinische Feierkultur ist sehr anders. Man trifft sich immer zur “previa“ gegen 11-12 Uhr in irgendeinem Haus und geht dann gegen 2 Uhr in eine „boliche“ also Disco und gegen 6 Uhr dann zu Mc Donalds. Ich war immer mit meiner Gastschwester aus, die ein eigenes Auto hatte. Wenn sie nicht fahren konnte, haben wir ein Taxi genommen. Meine Gastmutter und Gastoma wussten immer bescheid, wenn wir irgendwo waren.

Meine Gastschwester und ich haben uns total gut verstanden und sie hat mich vor Lachen immer zum Heulen gebracht. Und sie hat mich komplett von der argentinischen Fußballmannschaft überzeugt. Die WM-Spiele haben wir immer mit der kompletten Familie angeschaut. Die argentinische Fußballleidenschaft mit anzusehen war sehr lustig.

Jeden Tag war etwas los, man hat immer etwas erlebt – es war definitiv das schönste Jahr meines Lebens! Nur dass ich dann gehen musste war schlimm, weil ich wirklich Freunde fürs Leben gefunden habe und ich mich auch mit meiner Gastschwester und -Familie so super verstanden habe, dass es mir unglaublich schwer gefallen ist zu gehen. Wir schreiben und skypen fleißig und ich werde so bald ich kann wieder zurück fliegen!

Letztes Wochenende konnten wir endlich alle Schüler, die dieses Jahr ihr Auslandsabenteuer  beginnen, persönlich kennenlernen. Bei unserem Vorbereitungsseminar hatten wir einen ganzen Tag Zeit alle auf ihr High School Jahr und den damit verbundenen Aufgaben vorzubereiten und ihnen so viele Informationen wie möglich mit auf den Weg zu geben. Die Teilnehmer hatten, unter anderem bei unserem Speed-Dating-Spiel, die Gelegenheit sich gegenseitig auszutauschen und mehr voneinander zu erfahren. Sowohl bei unseren Vorträgen, als auch bei kleinen Spielen konntet die Schüler lernen was es bedeutet eine neue Kultur kennenzulernen und wie sie mit bestimmten Situationen umgehen. Es war wirklich eine nette Runde und die Schüler haben das Seminar mit ihrer Aufmerksamkeit und Beteiligung sehr bereichert. Außerdem kam eine Ehemalige Austauschschülerin aus Irland zu dem Seminar, die über ihre Erfahrungen berichten konnte und die Schüler hatten die Gelegenheit ihr alle möglichen Fragen, die sie auf dem Herzen hatten, zu stellen. Aber auch an die Eltern wurde gedacht und konnte bei einer Präsentation und Fragerunde alles Wissenswerte erfahren und alle ihre Fragen loswerden. Unser High School Team hat sich sehr darüber gefreut alle Schüler persönlich kennenzulernen und hofft, dass alle Teilnehmer viele wichtige Informationen für sich mitgenommen haben! Wir freuen uns immer über Anregungen und Verbesserungsvorschläge und wir wünschen allen Schülern, die dieses Jahr noch ins Ausland reisen eine schöne und erlebnisreiche Zeit.