Hallo zusammen,

auf dieser Seite berichtet Euch Saskia, die Gewinnerin unseres Leistungstipendiums, über ihren High School Aufenthalt in Argentinien und ihre Erfahrungen.

Viel Spaß beim Lesen ;-)

 

Mein Auslandsbericht aus Argentinien, Teil 2

In der Schule wird man von allen angesprochen, tausende Fragen gestellt und jeder will mit die auf Facebook befreundet sein und vor allem aber dich auf Deutsch sprechen hören! Ich fand das Gefühl klasse, mal so im Mittelpunkt zu stehen und das man so viel Aufmerksamkeit bekommt. Denn alleine schon weil man Deutsche ist, ist man etwas besonderes und dadurch auch direkt als hübsch eingestuft. Mein erster Schulmonat war klasse, ständig haben sich die Jungs was niedliches ausgedacht, wie zum Beispiel sich auf Deutsch ”du bist schön” auf die Hand zu schreiben, mich anzuticken und dann ohne etwas zu sagen mir die Hand zu zeigen. Auch als ich Sport hatte kamen immer alle in der Pause und guckten mir zu und riefen Sachen (Meine Schule hatte keine Sporthalle, nur draußen gab es ein Feld). Ich habe schnell gemerkt dass ich dort willkommen bin und konnte mich dadurch gut einleben.

Meine beiden größten Probleme jedoch waren die Sprache und das Heimweh. Am Anfang hatte ich ziemlich stark Heimweh, da ich fast nichts verstanden habe und selber nur auf Englisch antworten konnte (wobei nur sehr wenige englisch sprechen) und mir erst als ich angekommen war klar wurde dass ich meine Familie und Freunde jetzt ein halbes Jahr nicht sehen werde. Ich war der festen Überzeugung, die Sprache nicht so schnell zu lernen wie ich es in den Erfahrungsberichten anderer Austauschschüler gelesen hatte und war sehr verzweifelt. Jedoch stellte sich heraus, dass das vollkommener Unsinn war! Man lernt super schnell und jeden Tag neue Dinge dazu. Ich habe nach eineinhalb Monaten angefangen Spanischunterricht zu nehmen, und meine Lehrerin sagte mir, dass man jede Woche einen Unterschied merkt. Und nach zwei drei Monaten waren die Leute, die ich zu Anfang des Auslandsaufenthaltes mal getroffen habe, unheimlich erstaunt wie gut ich Spanisch reden kann und wenn man so etwas hört freut man sich wahnsinnig!

Ich habe schnell Freunde gefunden, wobei es in Argentinien normal ist, in einer art ”Clique” zu sein, die dann auch einen Namen hat. Meine hieß ‘Lcb’, Abkürzung für ”las chicas del barba”, da (so wurde mir das zumindest erklärt) „el hombre del barba“ so viel wie „Gott“ bedeutet (wörtlich übersetzt jedoch : der Mann des Bartes) und meine Freundinnen haben dann einfach das Wort ”Mann” (hombre) gegen ”Mädchen” (chicas) ausgetauscht und so wurde daraus ”las chicas del barba”. Diese Gruppen lesen dann auch auf dem 15. Geburstag Karten vor oder zeigen Videos.
Ein Highlight bei einem Auslandsjahr in Argentinien ist auf jeden Fall ein 15. Geburtstag eines Mädchens. Die werden dort nämlich wie Hochzeiten gefeiert! Ein großer Saal wird gemietet, mit DJ und Buffet und allem drum und dran! Manchmal werden auch Make-up Artisten eingeladen, die einen dann schminken und der Abend ist in bestimmte ”Phasen” eingeteilt. Am Anfang trudeln alle Gäste ein und unterhalten sich nett, es gehen Kellner mit Sektgläsern und kleinen Snacks herum und es läuft leise Musik. Der Saal ist meistens wunderschön geschmückt und alle sehen super aus (für Mädchen ist es Pflicht ein schönes Kleid und High Heels zu tragen). Dann kommt irgendwann das Mädchen mit einem von ihr ausgesuchten Song und ihrem Vater an der Hand in einem wunderschönen Ballkleid rein und alle dürfen sie einmal umarmen. Dann wird wieder geredet und die Atmosphäre war einfach toll! Dann wird zwischendurch getanzt (oft zu Cumbia, wer nach Argentinien geht wird oft von dieser Musikrichtung hören) und dann gegessen und zwar nicht wenig! Es gibt meistens sehr viel Auswahl. Tradition ist auch der Süßigkeitentisch mit viel Schokolade, Bonbons und Torten gegen 2 Uhr nachts. Dann setzten sich alle hin und es werden Videos und Fotos mit Musik gezeigt und Freundinnen lesen Karten vor. Daraufhin werden die Kerzen auf der (meist riesigen) Geburtstagstorte ausgepustet und getanzt. Irgendwann werden dann bunte Armbänder, Knicklichter, Perücken und aller möglicher Krimskrams verteilt! Ich habe diese Abende sehr genossen, denn sie waren jedes Mal einzigartig.

Ich habe in meinem Auslandsjahr jedoch nicht nur schöne Zeiten gehabt. Mir ging es nach circa zweieinhalb Monaten ziemlich schlecht, da ich einen sehr heftigen Kulturschock bekommen hatte und nicht wusste damit umzugehen. Unter Kulturschock versteht man jedoch nicht, das geschockt sein von der fremden Kultur, sondern viel mehr das Gefühl, man sei anwesend, aber man lebt nicht wirklich. Alles um einen herum passiert einfach und du kannst nichts realisieren. Dadurch machst du dir ständig Vorwürfe nicht genug aus deinem Auslandsjahr mitzunehmen und es gar nicht komplett auszuleben. Wenn ihr in so eine Phase kommen solltet: Es geht vorbei! Es ist zwar ein sehr lähmendes Gefühl und nicht leicht damit umzugehen aber es geht vorbei! Und danach habt ihr eine der besten Zeiten eures Lebens, mit Sicherheit!

Ich habe viele Dinge in Argentinien gemacht, an die ich mich immer erinnern werde. Nachts im Pool schwimmen, auf Partys mit Freunden tanzen, das beste Essen der Welt (argentinisches Barbecue, auch „asado“ genannt), an den Strand und mit dem Boot über den Fluss fahren (was nebenbei bemerkt eine der schönsten Sachen ist, da man dadurch der Natur sehr nah ist). All die neuen Freunde die du dort findest und vor allem deine neue Familie werden dir unheimlich ans Herz wachsen. Ich hatte eine 14 jährige Gastschwester (also ein Jahr jünger als ich) und wir sind wie richtige Schwestern, ich habe eigentlich immer alles mit ihr zusammen gemacht, da wir in die gleiche Klasse gingen, in einem Zimmer gelebt haben und den gleichen Freundeskreis hatten. Zwischendurch war das jedoch auch sehr nervig, aber das ist ja denke ich normal bei Geschwistern . Umso schwerer war es dann Abschied zu nehmen. Alle meine Freunde kamen am letzten Abend und wir haben zusammen Pizza bestellt, gelacht und geredet. Als wir dann gegessen haben, haben sie einen Krug genommen, Cola reingeschüttet und jeder, der gerade den Krug hatte musste etwas sagen und dann einen Schluck daraus nehmen. Es kamen sehr viele lustige und schöne Dinge dabei raus und ich habe den ganzen Abend ab da an fast nur noch geweint, zusammen mit meinen besten Freundinnen. Ab 12 Uhr nachts ging dann alles schief, wir hatten Stromausfall, mein Koffer war noch nicht gepackt, ich musste noch duschen gehen und mein Handy hatte fast keinen Akku mehr (was ich jedoch nicht aufladen konnte, da wir ja kein Strom mehr hatten). Also musste ich bei Kerzenlicht alle meine Freunde verabschieden, und das vielleicht für immer und man möchte einfach nicht loslassen. In Deutschland wusstest du, dass du in 5 Monaten wieder kommst, aber in Argentinien weißt du nicht ob und wann du wiederkommst, das ist echt ziemlich hart.

Dann bis 3 Uhr noch mit einer Kerze meinen Koffer gepackt, geduscht und Karten für meine Familie geschrieben und dann gegen 5 Uhr wurde ich von einem Bus abgeholt. Ich habe sehr geweint als ich meine Familie verabschiedet habe, vor allem aber meine ”kleine” Schwester. Die hat das alles nicht realisieren können und hat die fünf darauffolgenden Tage nur noch geweint, aber in diesem Augenblick nicht. Ich bin dann zum Flughafen in Buenos Aires gefahren und von da aus nach London geflogen. Mein Handy hatte wie gesagt fast keinen Ákku mehr und ich hatte nirgends Empfang, sodass ich wusste meine Mutter zu Hause in Deutschland macht sich große Sorgen, doch ich konnte nichts machen als abzuwarten in London zu landen. Dort konnte ich endlich Bescheid geben, dass alles in Ordnung war. In Frankfurt angekommen, hab ich mein Gepäck gesucht und bin dann in der Empfangshalle von meiner Familie herzlich in Empfang genommen worden. Ich war überglücklich sie wieder zu sehen und konnte das jedoch auch noch gar nicht realisieren wieder zurück zu sein.

Zuhause angekommen bin ich nichtsahnend in das Wohnzimmer gelaufen und habe dort meine Freunde vorgefunden die eine Überrauschungsparty gemacht haben. Alle natürlich sofort in Tränen ausgebrochen und dann gab es erstmal viel zu erzählen! In meinen ersten Tagen und Wochen, hatte ich zwischendurch Probleme mit der deutschen Sprache und vor allem mit dem Jetlag. Aber nach drei Wochen ging das dann auch alles wieder und mittlerweile habe ich mich relativ gut wieder eingelebt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Auslandsjahr einfach wunderschön war und ich viele tolle Erfahrungen sammeln durfte. Zudem habe ich mich sehr verrändert, was mir auch oft gesagt wird. Ich bin erwachsener und selbstbewusster geworden, sogar mein Freundeskreis hat sich ein wenig geändert. Deswegen kann ich allen nur raten, macht ein Auslandsjahr, das wichtigste ist nur, zu merken, dass ihr dafür bereit seid. Denn es wird vieles verändern und ihr werdet vieles dazu und zu schätzen lernen, vor allem in einem Land wie Argentinien!

 

Mein Auslandsbericht aus Argentinien, Teil 1

So jetzt ist es soweit. Mein halbes Jahr in Argentinien steht vor der Tür. Alles worauf ich so lange gewartet und mich so darauf gefreut habe wird jetzt endlich Wirklichkeit ! Ich bin am Samstag, dem 4ten August gegen zwanzig vor zwei (mittags) von meinem Zuhause in Münster mit meiner Familie Richtung Frankfurt losgefahren und nach knapp zweieinhalb Stunden dort angekommen. Zuerst haben wir mein Gepäck aufgegeben und ein sehr netter junger Mann hat mir alles genaustens erklärt, da ich ziemlich Angst vor dem Umsteigen in London hatte. Zum Abflug waren es aber noch knapp zwei Stunden also haben wir uns am Flughafen ein paar Stühle gesucht und die letzte Zeit zusammen genossen. Gegen viertel vor 7 sind wir dann zum Check-in und es hieß: Abschied nehmen! Das ist echt hart, seine Familie für das nächste halbe Jahr zu verlassen und zu wissen, dass man sie erst in 5 Monaten wiedersieht! Für mich war der Abschied anfangs schwer, doch als ich dann zum letzten mal zurück geschaut und in die lächelnde Gesichter meiner Familie geblickt habe war für mich der schlimmste Teil vorbei und ich hab mich voll und ganz auf die Flüge konzentriert! Zuerst musste ich durch eine Sicherheitskontrolle und dann bin ich auch schon direkt mit dem Bus zum Flieger gebracht worden.

Der Flug nach London kam mir total kurz vor, da meine Gedanken schon längst dort waren und sich nur um eines drehten: Den Flieger nach Buenos Aires zu finden! Dort angekommen wurde ich wieder mit einem Bus zum Terminal gebracht und es war echt alles super einfach! Ich musste nur einem Gang folgen, auf dem immer wieder Leute mein Ticket kontrolliert haben und mir die richtige Richtung gezeigt haben. Von daher musste ich nicht wirklich viel machen, bis ich dann zu einer erneuten Sicherheitskontrolle kam. Danach war ich im ‘Zentrum’ des Flughafens und bin erstmal zu der Anzeigetafel um meinen Gate zu suchen. Danach bin ich einfach den Schildern gefolgt, musste einen Aufzug nehmen und dann noch ne Art U-Bahn, in der ebenfalls eine Gruppe Argentinier waren. Mein Flug nach Buenos Aires war recht entspannt. Für jeden gabs ne Decke, Kopfhörer und zwei mal warmes Essen und natürlich einen Fernseher! In Buenos Aires angekommen musste ich noch mal durch ne Passkontrolle und bin dann direkt zum Gepäckband und danach wieder durch eine Sicherheitskontrolle. Dann war ich auch schon im Empffangsraum und meine Betreuerin Griselda, ihr Mann und Yannick, ein anderer Austauschschüler aus Deutschland, der bereits seit 5 Monaten dort war, haben mich sehr lieb in Empfang genommen.

Das erste was ich bemerkt habe in Argentinien, ist dass die Menschen hier alle vieeel kleiner als in Deutschland sind! Das macht aber nichts, denn dafür sind sie umso freundlicher und offener! :-) An diesem Tag sind wir ein wenig durch Buenos Aires und la Boca gefahren und ich habe so viele neue Eindrücke auf einmal erlebt. Zum Beispiel habe ich die Slums in Buenos Aires gesehen und ein paar Kilometer weiter große, schöne Häuser. Gegen halb elf bin ich dann bei meiner Gastfamilie in Rosario angekommen und die haben mich alle total lieb empfangen! Alle genauso aufgeregt wie ich und meine Gastschwester Carmen hat mir direkt geholfen den Koffer auszupacken und mit mir ein Gespräch auf Spanisch geübt, da es am nächsten Tag hieß: ab in die Schule! Nachdem ich mit meiner neuen Familie dann noch zu Abend gegessen hatte, und sie mich total lieb alle möglichen Fragen gestellt und Sachen erklärt haben, bin ich gegen 12 Uhr nach einem 30 Stunden Tag komplett erschöpft, aber auch glücklich ins Bett gefallen!

Die ersten Tage in Rosario waren super, aber auch ziemlich anstrengend, da ich zuerst so gut wie nichts verstanden habe, da hier ein anderes Spanisch gesprochen wird, als das welches ich in meiner Schule gelernt habe. Der erste richtige Tag war zugleich auch mein erster Schultag und ich war ziemlich aufgeregt! In den Pausen war ich immer von mindestens 10 Leuten umgeben, die mir dann tausende Fragen gestellt haben, wie : Wie gefällt dir Argentinien? Welche Musik hörst du? Wie ist Deutschland so? Und und und! Ich fands aber richtig toll und hab mit Freude alle Fragen beantwortet. :-) Ich bin mittlerweile hier seit einem Monat und mir werden immernoch Fragen gestellt und mein Name auf dem Schulhof gerufen. Mich stört das aber nicht, ganz im Gegenteil das ist sogar manchmal echt lustig! Der erste Schultag war für mich also echt prima, jedoch war die Schule an sich komplett anders als meine in Deutschland. Hier ist es Winter und es gibt keine Heizung und die Tische und Stühle sind ziemlich anders. Aus Holz, vollgemalt und brechen manchmal auseinander, aber mittlerweile ist das auch alles normal für mich, es hat mich nur am Anfang ziemlich geschockt! :-) Gegen 4 Uhr waren wir dann Zuhause und ich hab das erste mal mit meinen Eltern geskypt und direkt Heiweh bekommen und erstmal angefangen zu weinen. Das ist jedoch überhaaaaupt nicht schlimm, weil das komplett normal ist und meine Schwester und Familie hier in Argentinien haben mir super geholfen und sich echt liebevoll um mich gekümmert!

Mittlerweile habe ich gar kein Heimweh mehr und genieß meine Zeit hier einfach nur ! :-) Ich dachte bevor ich nach Argentiniern kam, dass es nicht so sehr anders sein wird und, dass ich nicht wirklich einen Kulturschock bekommen würde, jedoch sah das ganz anders aus. In den ersten zwei Tagen hat sich mein Leben innerhalb kürzester Zeit komplett geändert und es wurde einfach dann auf einmal zu viel, da hier wirklich alles anders ist und so viel auf einmal passiert ist, wie der Abschied der Familie,der Flug bei dem ich alleine war, Die Ankunft, die neuen Eindrücke, das Essen, die Menschen, die Kultur, die Sprache natürlich, die Straßen und die Häuser die so verschieden sind zu den Häusern in Deutschland. Zudem kommt, dass man am Anfang wirklich fast nichts versteht und das einem manchmal das Gefühl gibt, einsam zu sein. Aber das verschwindet wirklich ratzfatz und man lernt schnell und versteht auch schnell mehr und mehr! Mein Kulturschock war also in den ersten zwei Tagen und das machte die erste Woche ein wenig tränenreich, jedoch war das garkein Problem, weil alle hier super nett und hilfsbereit sind!

Mir geht es hier fantastisch und ich hab schon viele neue Freunde und sogar schon eine neue Schwester gefunden, die alle für mich da sind! :-) An meinem ersten Wochenende sind wir am Freitagabend zu einer Freundin gefahren und haben dort zusammen mit anderen Freundinnen Pizza gegessen. Am Samstag Vormittag kam dann eine Freundin vorbei und wir sind zusammen zum Parque d’Espana gefahren um dort uns mit den anderen Mädels zu treffen und ein wenig zusammen was zu unternehmen. Der Park ist wirklich wunderschön und ich hatte einen echt tollen Tag dort! Wir haben uns dann noch was kleines zuessen gekauft und uns dann mitten auf die Straße gesetzt und dort gegessen, was hier übrigens komplett normal ist und ich liebe es! Am Abend sind meine Gastschwester und ich dann zu einer der Freundinnen gefahren,um dort zu übernachten! Am Sonntag morgen wurden wir von der Mama abgeholt und haben Zuhause argentinisches Barbecue gegessen, was die hier jeden Sonntag machen und oft Freunde oder Familie einladen! An diesem Sonntag kam die Oma mit einer Freundin und ich habe noch nie so ein leckeres Barbecue gegessen! Das Essen in Argentinien ist das Beste überhaupt und die essen hier sehr viel! Morgens Toast und warmen Kakao, Mittags warm mit Salat und alles und Abends am größten mit zwei Salaten, Fleisch, Pizza, Pasta und Brot und allem drum und dran, super lecker!

Das war’s auch eigentlich schon, so viel zu meiner ersten Woche hier in Argentinien! :-) Ich bin jetzt seit nem Monat hier und die Zeit vergeht sooo rasend schnell, das kann ich garnicht fassen! Manchmal ist in meinem tiefen Inneren ein Gefühl von Bedrücktheit in mir und ich fühle mich wie in einem Paralleluniversium, da ich hier ein zweites Leben habe und ich nichts so wirklich realisieren kann! Zu Anfang, als das Gefühl aufgetaucht ist(Nach drei Wochen ungefähr) habe ich mich gefühlt, als ob ich einfach nur anwesend wäre und alle um mich herum geschieht rasend schnell und ich konnte nichts wirklich realisieren. Ich denke jedoch, das kommt daher, das für mich jetzt hier alles normal und zum Alltag wird. Mir geht es jedoch von Tag zu Tag besser und das Gefühl taucht nur noch selten auf ! Ich liebe mein neues Leben hier und ich denke die Erfahrungen werden sehr hilfreich und wunderschön sein,da ich lerne all das, was ich in Deutschland habe zu schätzen (Inklusive meiner Familie und Freunde). Ich hab hier echt ne tolle Zeit und genieße jeden Tag!

Adios und saludos aus Argentina, Saskia!