Archiv für Juni 2014

Diese Woche war es endlich soweit: Die Gewinner für die diesjährigen Kreativstipendien wurden gewählt.

Mit einem Video über ihren Traum vom High School Jahr konnte Lena überzeugen. Sie wird für ein Jahr nach England reisen und hat mit viel Medien know-how einen sehr schönen Film gedreht, in dem man sowohl etwas über ihr Leben erfährt, als auch wie sie sich ihren Aufenthalt vorstellt und zusätzlich hat man noch Informationen über England bekommen. Außerdem gibt es Stellen, die einen wirklich zum Lachen bringen und es ist ein rundum gelungenes Video. Aber seht doch selbst und macht euch eure eigene Meinung:

 

 

Die Gewinnerin für einen Term ist Elisa. Sie wird ihren Auslandstraum in Spanien leben und konnte mit einem wunderschön gestalteten Puzzle die Jury für sich gewinnen.

 

 

Sehr schön war auch ihre Erklärung zu dem Puzzle, die hier teilweise zitiert wird: “Für meinen Aufenthalt hoffe ich viele verschiedene Erfahrungen sammeln zu können und diese nachher für mich selbst und für mein weiteres Leben “zusammenpuzzeln” zu können. Aus diesem Grund habe ich ein großes Puzzle von Spanien gemalt. Auf jedem Puzzleteil ist die Flagge einer der 17 autonomen Regionen zusehen. Des Weiteren hängt die Flagge Aragoniens mit dem Wappen von Zaragoza zusammen, welche die Hauptstadt Aragonien ist und gleichzeitig die Stadt in der ich wohnen werde. Die Spanienflagge ist auf einem dreier-Puzzleteil um diese hervorzuheben und zu zeigen, dass sie alle Regionen vereint.

Bei diesem Puzzle hat man die Möglichkeit alle Puzzleteile beliebig untereinander zusammenzupuzzeln, wodurch jeder sein eigenes “Bild” von Spanien legen kann. Hierfür habe ich verschiedene Varianten als Bild mitgeschickt. Ich selbst möchte mich noch nicht für eine davon entscheiden, denn meine drei Monate in Spanien liegen noch vor mir und ich möchte erst so viele Erfahrungen wie möglich sammeln. Weil jedes Teil eine Erfahrung symbolisieren soll, zeigt dies, dass man diese jederzeit vertauschen kann und man auch noch seine jetzige Meinung ändern kann. Außerdem hat das Puzzle kein Ende wodurch deutlich wird, dass es keine Grenzen gibt und ich jeden Tag etwas Neues entdecken kann.”

Hier seht ihr eine mögliche Puzzleart sowie die Puzzleteile mit der galicischen (links, blau-weis), kantabrischen (rechts, rot-weis) und spanischen Flagge (links rot-gelb), auf denen man die Detailgetreue Bemalung der einzelnen Teile bewundern kann. Außerdem hat Elisa sich mit jeder einzelnen Region befasst und eine Karteikarte pro Region mit Informationen über diese beschrieben.

Wir gratulieren den beiden Gewinnerinnen und freuen uns schon auf die Berichte, dir wir die nächsten Monate von ihnen lesen können :)

Schon ganz am Anfang im Mai hatte ich meine Deutsch-Hörverstehensprüfung mit der ich meine GCSE Prüfung abgeschlossen habe – die Ergebnisse habe ich noch nicht.

Dafür wurden die „Reports“, die Zeugnisse verteilt. Der Unterschied ist nur, dass die englischen Zeugnisse um einiges ausführlicher sind. Für jedes Fach gibt es eine schriftliche Beurteilung, seine Target Grade, dass ist die Note, die man erreichen soll, dann natürlich die Note die man zur Zeit hat und eine mündliche und eine Hausaufgaben-Note. Mein Zeugnis ist besser ausgefallen, als ich es vermutet hatte, und um das zu feiern sind wir mit der ganzen Familie Italienisch essen gegangen.

An einem Wochenende hat der Vater meiner Gastmutter Freya, Freyas Cousine Hattie und mich auf ein Konzert eingeladen. Die Konzerthalle war richtig schön und richtig groß! Und wir hatten einen echt tollen Abend, vielleicht auch weil wir von Freyas Oma großzügig mit Schokolade versorgt wurden ;) Die folgende Nacht haben wir drei Mädels bei den Großeltern übernachtet und am Sonntag richtig schön Englisch gefrühstückt.

Ende Mai, in den Half-Term-Holidays bin ich mit meiner Gastfamilie nach Wales campen gefahren. Am Donnerstagmorgen sind wir los, zweieinhalb Stunden in die Nähe von Cardiff, der Hauptstadt von Wales. Der Campingplatz war mitten zwischen den walisischen Hügeln und Schafen. Als wir das Zelt aufgebaut haben, war es noch ziemlich nebelig und regnerisch, aber als wir gegen Abend etwas weiter in ein echt gutes Restaurant gefahren sind, ist der Himmel schon ein bisschen aufgerissen.

Als wir wieder im Zelt waren, haben wir bis ziemlich spät in die Nacht UNO und Stadt, Land, Fluss gespielt.

Am nächsten Tag sind wir nach Swansea, einem hübschen Fleckchen Erde, am Meer (auch wenn wir davon nichts gesehen haben) gefahren. Dort gab es nette, alte Gässchen und eine sehr schöne Promenade sowie einen Hafen und ein Museum über die Technik während der industriellen Revolution. Danach haben wir an dem Hafen zu Mittag gepicknickt und sind darauf wieder zum Zeltplatz gefahren. Am Abend gab es Eins der Highlights: Wir sind an den Strand zu einer Art Jahrmarkt gefahren, das heißt Zuckerwattenstände und kleiner Achterbahnen. Während die Kleineren Eisenbahnen und Autoscooter gefahren sind, sind Freya und ich alleine losgezogen. Das Beste war eine Schiffsschaukel mit direktem Blick aufs Meer!

Den Samstag haben wir mit einem großen Frühstück auswärts begonnen. Dann sind wir wieder in ein Museum und danach direkt an den Strand. Das Wetter war inzwischen richtig schön und der Strand war einfach riesig! Zum Abendessen haben wir uns Fish & Chips von dem besten Fish & Chips Laden in England bestellt.

Bevor wir am Sonntag wieder nach Hause fahren mussten, haben wir am Abend einen langen Spaziergang über die Hügel und Schafswiesen und durch den ein oder anderen Bach gemacht.

Gerade am schönsten Tag, dem Sonntag, als wir sogar draußen unsere Sausage & Bacon Sandwiches gefrühstückt haben, mussten wir wieder nach Hause.

Was mir zur Zeit sehr gefällt ist, dass wir in der Schule neben den normalen Unterrichtsstunden sehr viele Informationen zu der Sixth Form, College und der Universität bekommen, was ich unheimlich interessant finde und auch schade, dass ich das nicht machen kann.

Ich merke schon, dass meine Freunde tolle Pläne für die letzten Wochen haben, damit wir noch mal richtig viel Spaß zusammen haben. Sie wollen mir eine schöne Zeit und den Abschied richtig schwer machen! Als ob der nicht schon schwer genug werden wird… Auch wenn ich nach meinen ersten paar Wochen nicht gedacht hätte, dass ich das mal sagen würde, jetzt ist es so: Ich könnte echt noch länger bleiben, und Lust darauf in vier Wochen nach Hause zu fliegen habe ich nicht!

Im Vergleich zu der vergangen Zeit sind vier Wochen ja wirklich nicht viel. Wirklich nicht!

Bei Manuels Besuch in England hat Mihail für uns das Stück “River flows in you” aus Twilight am Klavier gespielt. Damit ihr alle was davon habt, könnt ihr es euch hier anhören: